Smart Home für Menschen mit Einschränkungen

Smart Home Systeme sind für einige Menschen nicht mehr wegzudenken, doch welche Möglichkeiten bieten sie insbesondere für Menschen mit Einschränkungen?

In diesem Artikel gehen wir näher auf die Begrifflichkeiten rund um das Thema Smart Home ein und erörtern Schritt für Schritt welche Lösungen Sie tatsächlich bieten.

Smart Home

Als Smart Home bezeichnet man eine Wohnfläche, die durch systematische Eingliederung von Assistenzsystemen einen Lebensraum schafft, dessen Haustechnik zum Großteil vernetzt, automatisiert oder durch zentrale Steuerung agiert. Ziel ist es dabei die Lebensqualität des Wohnenden durch vereinfachte Mobilität, erhöhte Sicherheit und eines generell angenehmeren Wohnkomforts, zu verbessern.

Active Assisted Living

Unter Active Assisted Living versteht man gemeinhin die Nutzung dieser Smart Home Systeme als Unterstützung für Menschen mit Behinderungen, um Ihnen ein selbstbestimmtes und barrierefreies Leben in den eigenen vier Wänden zu erleichtern.

Smart Living

Erst seit kurzem als Befgrifflichkeit etabliert ist das Smart Living. Es beschreibt die drahtlose Vernetzung von Miktroelektronik, um verschiedene Hürden im Alltag zugänglicher zu machen. Dabei geht es aber hauptsächlich um kleinere Gerätschaften wie zum Beispiel die Kaffeemaschine oder das Radio, nicht aber um elementare Bestandteile der Wohneinrichtung.

Nachdem nun die gängigen Begrifflichkeiten erklärt wurden kommen wir zu den Möglichkeiten, die Ihnen ein sogenanntes Smart Home bieten kann.

SMART HOME

1.Regelung des Hausklimas

Die Regelung des Hausklimas kann für Menschen mit Gehbehinderungen oder Sehbehinderungen eine nicht zu verkennende Hürde darstellen. Durch eine Automatisierung des Prozesses, das heißt ein System erkennt die Temperatur ihrer Wohnfläche und regelt diese auf eine vorher eingerichtete Temperatur an, oder die zentrale Steuerung (die Nutzung einer Fernbedienung oder eines Smartphones) ermöglichen es Ihnen das Raumklima, ohne sich viel bewegen zu müssen, an Ihre Bedürfnisse anzupassen.

Beispielprodukt 1 mit Link

2. Ein Licht geht an

Nicht nur das Raumklima lässt sich so hürdenfrei Steuern, auch das Öffnen des Lichts im Raum kann auf Sprachbefehl, Knopfdruck einer Fernbedienung oder eines Smartphones und/oder automatisiert durch Sensoren erfolgen.

Bespielprodukt 2 mit Link

3. Sesam öffne dich

Per Sprachbefehl Türen öffnen lassen? Lange galt diese Idee als unvorstellbar, aber für viele Menschen ist sie Alltag geworden. Doch damit nicht genug. Viel nützlicher als automatisch öffnende und schließende Türen sind wohl unsere Fenster. Diese lassen sich nämlich ebenfalls genau so barrierefrei Steuern wie alles Andere im Haus. Sie haben beispielsweise die Option ihre Fenster automatisch zu schließen, wenn ein Sensor Regen erkennt.

Beispielprodukt 3 mit Link

4. Verbesserte Sicherheit

Einer der wichtigsten Punkte ist jedoch die Sicherheit. Zur Zeit gibt es eine Vielzahl von Kommunikationsmodulen, auslösenden Notrufsystemen, Sturzsensoren und Monitoringsystemen auf dem Markt, die im Ernstfall schnelle Hilfe ermöglichen. In den wenigsten Fällen sind Betroffene in der Lage herkömmliche Notrufbuttons zu verwenden, oder das Telefon zu benutzen, wenn Sie in eine Notlage geraten. Auch die medizinische Versorgung kann kann sich einfacher gestalten, wenn beispielsweise Zuckerwerte, Blutdruck und Herzfrequenz automatisch an den Hausarzt geschickt werden.

Beispielprodukt 4 mit Link

Weitere Beispiele

Zu guter Letzt eine Handvoll kleinerer Gerätschaften, die ein solches Smart Home System für Menschen mit Einschränkungen beinhalten kann:

• Eine Türklingel, die das entgegennehmen von Paketen oder den Einlass von Besuch erleichtert.

• Ein Staubsaugerroboter, der eigenständig die Wohnfläche reinigt.

• Sprachassistenten, welche auf Sprachbefehl den Fernseher einschalten, ihre Lieblingsmusik abspielen, oder ihnen das Wetter vorlesen      können.

• Schranksysteme, die auf Knopfdruck auf und abfahren.

• Sturzerkennungssysteme, die im Falle eines Sturzes automatisch die Angehörigen informieren, oder direkt einen Notruf absenden.

Unser fiktives Szenario beschreibt ein nahezu voll ausgestattetes Smart Home. Dazu muss man sagen, dass Smart Homes keinem festen Einrichtungsstandard folgen, dementsprechend können  Sie frei wählen welche Systeme und Unterstützungen Sie als tatsächlich sinnvoll erachten.

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